Wenn der Schutz der Umwelt zur Menschenhatz verführt

Die Debatte um Glyphosat verläuft nach einem alten Muster. Und das ist kein Ruhmesblatt für die Umweltschützer.

Autorenbild

Der deutsche Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hat vor Kurzem den Weg freigemacht dafür, dass die Nutzung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat von der EU für weitere fünf Jahre erlaubt wird. Das tut ihm nicht gut. Persönlich nicht und beruflich nicht. Drei Viertel der Deutschen forderten in einer Umfrage seinen Rücktritt - das wird er aushalten, zumal die jetzige Regierung in Berlin ja nur noch geschäftsführend tätig ist. Absolut unerträglich ist freilich, dass der Mann in allen (un)sozialen Netzwerken nicht nur beschimpft, sondern auch bedroht wurde, auch seine Familie ist mit bösen Wünschen bis hin zu Morddrohungen eingedeckt worden.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit dem SN-Digitalabo Sie sind bereits Digitalabonnent?

Abo Icon Digital

Digitalabo gratis testen

Testen Sie jetzt das Digitalabo der SN 48 Stunden lang kostenlos und unverbindlich.

Digitalabo weiter testen

Ihr 48 Stunden Testabo ist bereits abgelaufen. Jetzt verlängern und weitere 30 Tage kostenlos testen.

Aufgerufen am 22.04.2018 um 09:02 auf https://www.sn.at/kolumne/zorn-und-zweifel/wenn-der-schutz-der-umwelt-zur-menschenhatz-verfuehrt-21366994