Gesundheit

Meine Gesundheit 2021

Mit einem umfangreichen Programm setzen die "Salzburger Nachrichten" auch im Jahr 2021 die erfolgreiche Vortragsreihe "Meine Gesundheit" im SN-Saal fort. Führende Medizinerinnen und Mediziner Salzburgs betrachten an acht Abenden verschiedene Krankheitsbilder sowie Therapieansätze und stellen neueste Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten vor. Die Themen reichen von der psychischen Gesundheit über Tipps gegen Rückenschmerzen bis hin zum Dauerthema Darm. Die Vorträge werden neuerdings auch live im Internet übertragen.

„Meine Gesundheit“ – Eine achtteilige Veranstaltungsreihe der SN rund ums Thema Gesundheit. SN/istock/dmbaker
„Meine Gesundheit“ – Eine achtteilige Veranstaltungsreihe der SN rund ums Thema Gesundheit.

Alle Veranstaltungen finden abends im SN-Saal, Karolingerstraße 40, 5021 Salzburg, bei freiem Eintritt statt.
Um Online-Reservierung unter www.SN.at/reservierung
oder telefonische Reservierung unter +43662/8373-222 wird gebeten.

Unter www.SN.at/live können Sie alle Vorträge zu den unten angeführten Terminen via Live-Stream mitverfolgen.

Sie haben Fragen zur Veranstaltung oder zum SN-Saal?
Bitte senden Sie ein E-Mail an snsaal@sn.at

Hier finden Sie das Programmheft zum Downloaden.



Manfred Stelzig

Wann sind wir wirklich zufrieden?
Und wie bringen wir das unserer Psyche bei?

Dr. Manfred Stelzig
Dienstag, 2. Februar 2021, 19 Uhr


Vor allem in der Hochphase der Coronapandemie ging es wohl vielen so: Selbst wer Glück hatte und nicht mit existenziellen Schwierigkeiten kämpfen musste, schaffte es nur schwer, sich wirklich zufrieden zu fühlen. Zu groß war der Verzicht auf vieles, was Freude macht. Doch selbst in Zeiten, in denen es keinerlei pandemiebedingte Einschränkungen gibt, fehlt manchen ein gewisses Glücksgefühl - der Alltag wirkt schlicht öde und grau. Manfred Stelzig erklärt in seinem Vortrag, worauf Unzufriedenheit oft zurückzuführen ist. Und er gibt Tipps, wie man sich mit einfachen Übungen glücklicher machen kann.

Dieser Vortrag wurde ausschließlich via Live-Stream übertragen.
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Thomas Hawranek
Katharina Medek

Allergien: Wie man ihnen vorbeugt -
und wie man sie wieder loswird

Dr. Thomas Hawranek
Dr. Katharina Medek
Dienstag, 2. März 2021, 19 Uhr

Allein eine Million Österreicher leiden an einer Pollenallergie: Gräser, Birkenpollen oder auch Ragweed lösen eine Überreaktion des Immunsystems aus. Doch wie kann man dieser Überreaktion des Immunsystems vorbeugen? Und ist man bereits betroffen: Welche Therapien gegen Allergien gibt es - und welche Therapieansätze wird es künftig geben? Darf und soll man als Allergiker Sport treiben? Und welche Auswirkungen hat der Lebensstil? Thomas Hawranek und Katharina Medek von der Salzburger Universitätsklinik für Dermatologie teilen ihr Fachwissen mit dem Publikum und beantworten die Fragen der Zuhörer.

Dieser Vortrag wurde ausschließlich via Live-Stream übertragen.
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Helmut Hiertz
Johannes Burtscher

Was tun gegen Rückenschmerzen? Wann operieren?
Was ist alternativ möglich?

Dr. Helmut Hiertz
Prim. Univ.-Doz. Dr. Johannes Burtscher
Dienstag, 6. April 2021, 19 Uhr


Auftretende Rückenschmerzen ohne Ausstrahlung in Arme und Beine werden zunächst symptomatisch mit Schmerzmittel und Physiotherapie behandelt. Bei in die Arme und Beine ausstrahlenden Schmerzen ist meist der Nerv unter Druck. Das sollte man sofort mit Röntgen und MR (Magnetresonanztomographie) abklären. Bringt die gezielte Therapie nach acht Wochen keine verbesserte Lebensqualität, sollte eine Operation besprochen werden. Bei neurologischen Ausfällen ist die sofortige Abklärung und eine operative Therapie nötig. Werden diese Punkte nicht beachtet, drohen bei chronischem Schmerzverlauf psychische Probleme bis hin zur Depression, zu sozialem Rückzug und zum Verlust des Arbeitsplatzes. Chronische Schmerzpatienten sind in schlimmen Fällen auch suizidgefährdet. Bei bestehenden Lähmungen drohen irreversible Schäden, wenn man nicht sofort reagiert.

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Eugen Trinka

Was hilft gegen Migräne?
Und wie gut sind neue Medikamente wirklich?

Univ.-Prof. Dr. Mag. Eugen Trinka
Dienstag, 4. Mai 2021, 19 Uhr


Kopfschmerzen und Migräne sind nicht nur die häufigsten neurologischen Leiden, sondern gehören auch zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen generell. Das Versorgungsnetz weist Defizite auf, das trägt zu verspäteten Diagnosen, mangelnder wirksamer Therapie und Komplikationen bei. In seltenen Fällen können Kopfschmerzattacken Symptome für gefährliche Erkrankungen sein. Im Alltag lassen sich Schlaganfall und schwere Migräne mitunter schwer unterscheiden. Für Patienten mit episodischer oder chronischer Migräne gibt es jetzt einen neuen Therapieansatz: CGRP-Antikörper beugen Attacken besser und nebenwirkungsärmer vor als gängige Medikamente.

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Gerd Rasp

Was tun, wenn man immer schlechter hört?

Univ.-Prof. Dr. Gerd Rasp
Dienstag, 8. Juni 2021, 19 Uhr

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Das Hörvermögen des Menschen ist im täglichen Umgang unser wesentlicher Rezeptor in der Kommunikation. Dementsprechend ist das Verstehen von Sprache in schwieriger Umgebung mit Hintergrundgeräuschen und ablenkenden Geräuschen das wesentliche Kriterium für gutes Gehör. Auch wenn viele Schwerhörige meinen, es liege an der Umwelt oder den Sprechern, die undeutlich sprechen, ist das doch das typische Frühsymptom einer Schwerhörigkeit. Dann sollte man zum HNO-Arzt gehen, der eventuelle Hörschäden genau diagnostizieren kann und gegebenenfalls einen Hörgeräteakustiker miteinbindet. Hörminderungen können mit maßgeschneiderten Therapien gut kompensiert werden. Eine möglichst frühe Versorgung ist anzustreben.

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Josef Niebauer

Wie man sich vor Herzerkrankungen schützt - oder gut mit ihnen lebt

Univ.-Prof. DDr. Josef Niebauer
Dienstag, 14. September 2021, 19 Uhr

Seit 2019 gibt es auch in Salzburg ein Ludwig-Boltzmann-Institut für Digitale Gesundheit und Prävention. Die Einrichtung hat es sich zum Ziel gesetzt, Lebensstiländerungen nachhaltiger zu machen. Denn unverändert sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache. Das Institut kombiniert etwa digitale Technologie und Erkenntnisse aus der Medizin und Psychologie, um den Patienten gesundheitsfördernde sowie personalisierte Hilfestellungen rechtzeitig bereitzustellen. Diese neuen Ansätze wird Josef Niebauer vorstellen. Der Kardiologe gibt aber auch klassische Tipps, wie man sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Und wie man gut mit den Krankheiten leben kann, sollte man bereits betroffen sein.

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Andrej Wagner

Wieso uns der Darm derart reizen kann - und wie man ihm Gutes tun kann
Dr. Andrej Wagner
Dienstag, 5. Oktober 2021, 19 Uhr


Es ist mittlerweile eine der häufigsten gesundheitlichen Beschwerden - vor allem in der westlichen Welt: Millionen Menschen plagen Darmprobleme. Allein von einem Reizdarmsyndrom, also im Grunde all jenen Darmbeschwerden, die nicht einer konkreten Krankheit zugeordnet werden können, sind zehn bis 15 Prozent der Bürger betroffen. Ebenso Infektionen, chronisch-entzündliche Erkrankungen oder Dickdarmkrebs können auftreten. Der Experte Andrej Wagner erläutert, wieso uns der Darm derart reizen kann. Und er zeigt auf, was wir dagegen machen können.



Christine Reiler-Flasch

Wie uns die Kraft der Natur über den Winter bringen kann
Dr. Christine Reiler-Flasch
Dienstag, 9. November 2021, 19 Uhr


Dass Pflanzen gesundheitsfördernd sein können, steht selbst für den kritischsten Mediziner außer Frage. Dennoch kämpft die Phytotherapie, die Pflanzenheilkunde, seit jeher damit, vollends anerkannt zu werden. "Der Stellenwert wird unterschätzt", sagt Christine Reiler-Flasch. Und sie ergänzt: "Vielleicht liegt es daran, dass all das, was nichts kostet, einfach nichts wert sein darf." Reiler-Flasch beschäftigt sich seit Jahren mit Pflanzenheilkunde. Die Wahlpongauerin, die im ORF die Sendung "Bewusst gesund" moderiert, hat nach ihrer Ausbildung als Allgemeinmedizinerin noch jene für Phytotherapie abgeschlossen. Christine Reiler-Flasch schlägt in ihrem Vortrag den Bogen zwischen moderner Schulmedizin und Phytotherapie und macht uns fit für den Winter. Denn: "Die Kunst ist, aus beiden Ansätzen das passende Heilmittel zu finden."

Hier finden Sie die Inhalte der Vortragsreihe "Meine Gesundheit 2020".

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