Geist & Welt

Der evangelische Papst

Franziskus geht mehr vom Leben aus. Weniger vom Dogma. Damit schrammt der Papst an Luthers "Freiheit eines Christenmenschen".

Papst Franziskus überrascht viele immer wieder.  SN/lucas cranach/lublasser
Papst Franziskus überrascht viele immer wieder.

Für viele im Vatikan ist er weniger der Papst als vielmehr der Gottseibeiuns. Einer der schwersten Vorwürfe dieser konservativen Glaubenshüter gegen Franziskus ist der, dass er die katholische Kirche "protestantisieren" würde. Vor allem im Reformationsgedenkjahr 2017 wurde der Jesuit Jorge Mario Bergoglio als Martin Luther des 21. Jahrhunderts karikiert, als einer, der wie der Wittenberger Mönch aneckt, provoziert und "Rom" die Leviten liest.

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