Österreich

Polizist wegen Doping-Videos zu einer Geldstrafe verurteilt

Der erste Prozess zur "Operation Aderlass" betraf jenen Polizisten, der ein Video weitergab. Er erhielt eine Geldstrafe. Die Ermittler prüfen nun die Sponsorverträge der gedopten Sportler.

Jener Polizist, der wenige Stunden nach der Anti-Doping-Razzia bei der nordischen Ski-WM in Seefeld Ende Februar Teile eines Einsatzvideos weitergegeben hatte, stand am Mittwochnachmittag in Innsbruck vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft warf ihm Verletzung des Amtsgeheimnisses vor. Denn das Video - der bekannt gewordene Ausschnitt zeigt einige Sekunden den Langläufer Max Hauke mit einer Bluttransfusion im Arm - war ihm auf seinem Dienst-Smartphone nur wegen des Polizeieinsatzes zugänglich. Für die an der "Operation Aderlass" beteiligten Beamten gab es eine eigene WhatsApp-Gruppe.

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