Neutralität heißt nicht Haltungslosigkeit

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SPÖ und FPÖ scheinen etwas missverstanden zu haben: Der österreichische Neutralitätsstatus ist keineswegs verbunden mit einer immerwährenden Verpflichtung zur Haltungslosigkeit. Eine solche haben die beiden Parteien an den Tag gelegt, als sie einen Videoauftritt des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj vor dem Nationalrat durch glatte Ablehnung (FPÖ) beziehungsweise gezieltes Zaudern (SPÖ) verhinderten. In diesem Lichte erscheint es absurd, dass Österreich soeben erklärte, sich an den geplanten EU-Eingreiftruppen beteiligen zu wollen. Wir bereiten uns also akribisch auf den Rettungsschwimmerschein vor, den wir ...

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