Sterben an der Hand und nicht durch die Hand

Die Debatte um die Sterbehilfe könnte sich erübrigen. Wir brauchen dazu einen anderen Umgang mit dem Tod. Den scheuen wir.

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Das österreichische Strafgesetzbuch kennt derzeit keinen Pardon mit Menschen, die anderen gegenüber Sterbehilfe oder Beihilfe zum Suizid leisten. Das eine heißt im Juristendeutsch "Tötung auf Verlangen" und ist im Paragraf 77 festgeschrieben: "Wer einen anderen auf dessen ernstliches und eindringliches Verlangen tötet, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen." Die Mitwirkung am Selbstmord wird im Paragraf 78 geregelt: "Wer einen anderen dazu verleitet, sich selbst zu töten, oder ihm dazu Hilfe leistet, ist mit Freiheitsstrafe ...

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