Innenpolitik

ORF-Wahl hat politische Sprengkraft

Unselige Traditionen, überraschende Allianzen: Bundeskanzler, die den ORF- General bestimmen möchten, können sich ihrer Sache nicht wirklich sicher sein.

ORF-Generaldirektorin Monika Lindner und der kaufmännische Direktor des ORF, Alexander Wrabetz, nach der Finalsendung von „Dancing Stars“ im November 2005. SN/apa
ORF-Generaldirektorin Monika Lindner und der kaufmännische Direktor des ORF, Alexander Wrabetz, nach der Finalsendung von „Dancing Stars“ im November 2005.

Laut Realverfassung ist die Sache klar: Die ÖVP verfügt im 35-köpfigen ORF-Stiftungsrat über 16 Stimmen. Die sich dank bürgerlicher "unabhängiger" Stiftungsräte auf 18 Stimmen vermehren könnten. Was ausreichen sollte, um am kommenden Dienstag bei der Wahl des ORF-Generaldirektors den Wunschkandidaten des türkisen Bundeskanzlers zu installieren. Das ist, wenn die Auguren nicht irren, Roland Weißmann, ein langjähriger ORF-Manager bürgerlichen Zuschnitts mit guten Verbindungen ins schwarz-türkise Kernland Niederösterreich.

Dass der Bundeskanzler bei der Bestellung der ORF-Führung das entscheidende Wort mitzureden ...

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