Grasser: Ein Prozess als unendliche Geschichte

Der Grasser-Prozess geht am Mittwoch in sein zweites Jahr. Seit Beginn des Ermittlungsverfahren sind beinahe zehn Jahre vergangen. Ist eine derartig lange Dauer den Beteiligten zumutbar?

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Ein Prozessjahr im größten Korruptionsprozess der Zweiten Republik ist um. Das Christkind läutet vermutlich gerade einmal die Halbzeit im Monsterprozess um die Vorgänge bei der Buwog-Privatisierung und der Telekom ein.

Gerade in den letzten Wochen hat der Prozess recht schonungslos aufgezeigt, wie skrupelbefreit sich Politiker an Geldern aus dem staatsnahen Bereich bedient haben und damit ein erschreckendes Sittenbild der heimischen Politik gezeichnet. FPÖ-, ÖVP- und SPÖ-Politiker zapften gewohnheitsmäßig schwarze Kassen der Telekom an - und längst nicht nur ...

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Aufgerufen am 24.11.2020 um 05:15 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/standpunkt-grasser-ein-prozess-als-unendliche-geschichte-62351119