Schattenorte

Wertvolle Bohne: Als der Schmuggel in Großgmain blühte

In Großgmain lag einst das Geld sprichwörtlich auf der Straße. Wie Bauernsöhne zu Königen des Schmuggels wurden.

 Alltag der Zollbeamten am Grenzübergang Walserberg. Wenige Kilometer entfernt wurde nach dem zweiten Weltkrieg im großen Stil Kaffee und Zigaretten über die deutsch-österreichische Grenze geschmuggelt. SN/albin kühnel/archiv
Alltag der Zollbeamten am Grenzübergang Walserberg. Wenige Kilometer entfernt wurde nach dem zweiten Weltkrieg im großen Stil Kaffee und Zigaretten über die deutsch-österreichische Grenze geschmuggelt.

Zwei Warnschüsse sollen die Zollbeamten abgegeben haben. Beim dritten Schuss durchbohrte die Kugel die Rückseite des Wagens, das Projektil glitt mühelos durch den Polster und traf den Mann, der auf dem Beifahrersitz saß. Er starb sofort, im Kofferraum des Wagens fanden die Beamten kiloweise Kaffee und Zigaretten.

"Offensichtlich haben die Zollbeamten Wind davon bekommen, dass sich im Auto Schmuggelware befand", sagt Johannes Lang. Der Leiter des Stadtarchivs in Bad Reichenhall ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,90 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 28.05.2022 um 08:00 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/schattenorte-wertvolle-bohne-als-der-schmuggel-in-grossgmain-bluehte-118385533