Chronik

Winterliche Verhältnisse und Staus auf Salzburgs Straßen

Starke Schneefälle und winterliche Fahrverhältnisse haben auch am Samstag in ganz Österreich zu Verkehrsproblemen geführt. Bis Sonntagfrüh werden 50 bis 100 Zentimeter Schnee erwartet. Die Lawinengefahr steigt an: Im Bereich Hochkönig wurde bereits Lawinenwarnstufe 4 verhängt.

Symbolbild. SN/Copyright by: FRANZ NEUMAYR Pres
Symbolbild.

In der Nacht auf Samstag kam es aufgrund der winterlichen Schneeverhältnisse bereits zu Unfällen. In Strobl geriet ein Pkw aufgrund der Schneefahrbahn ins Schleudern und geriet von der Fahrbahn ab.

Auf Salzburgs Straßen war auch am Samstagvormittag trotz verschneiter Fahrbahnen noch einiges los: Laut Angaben der ÖAMTC-Verkehrsexperten staute es vor den Tunnelportalen, Tendenz steigend. Vor allem auf der Tauernautobahn A10 zwischen Pass Luegg und Pongau gab es Stau in beide Richtungen - aufgrund mehrerer hängengebliebener LKW und Schneeglätte. Auch im Bereich Ofenauer-, Brentenberg- Helbersberg- und Zetzenbergtunnel stockte es immer wieder.

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Schneekettenpflicht auf einigen Fahrbahnen

Auf 55 Straßen galt am Samstag laut ÖAMTC bereits Schneekettenpflicht: In Salzburg für alle Fahrzeuge etwa auf der B164 zwischen Mühlbach am Hochkönig und Dienten am Hochkönig oder auf der B165 zwischen Wald im Pinzgau und Almdorf Königsleiten.

Lawinengefahr spitzt sich zu

"Auf den Bergen kommt einiges zusammen", sagte Alexander Ohms von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Salzburg. Er rechne bis Sonntag früh mit einem halben bis zu einem Meter Schnee, vor allem vom Hochkönig ostwärts bis zur steirischen Eisenwurzen. Allerdings werde die Schneehöhe schwer messbar sein, sagte Ohms, da starker Wind den Schnee verwehen werde.

Die Lawinengefahr spitzte sich am Samstag weiter zu. Im Bereich Hochkönig wurde bereits Lawinenwarnstufe 4 verhängt. Die Feuerwehr Dienten am Hochkönig rief am Samstag auf ihrer Facebookseite dazu auf, auf Skitouren zu verzichten:

Absturz

Wetterbesserung in Sicht

Am Sonntag werde das Wetter dann langsam besser, Lawinengefahr werde aber weiter bestehen, warnte Wetterexperte Ohms. Tourengeher sollten sich daher auf jeden Fall über die aktuelle Lawinensituation informieren. Der Wind verfrachte den Schnee und am Samstag werden auch wärmere Luftmassen erwartet. Am Freitag habe das Thermometer beispielsweise in 3000 Metern Höhe minus 20 Grad Celsius angezeigt, am Samstag sollen die Temperaturen dann um acht Grad steigen. Dadurch werde die Schneestruktur instabiler, sagte Ohms.

Die gute Nachricht ist: Ab Montag wird das Wetter dann stabiler und freundlicher, "es gibt ein paar schöne Tage mit perfektem Skiwetter. Man kann den Neuschnee richtig genießen", sagte Ohms. Auch der Wind werde deutlich nachlassen.

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