Kultur

Salzburger Festspiele: Stolpersteine erinnern an Ächtung

Da das NS-Regime sich 1938 sofort der Salzburger Festspiele und anderer Kulturinstitutionen bemächtigte, mussten Künstler fliehen. Am Montagabend wurde an 28 Vertriebene erinnert.

Die Salzburger Festspiele "waren ein ausgesprochen jüdisch-österreichisches Bollwerk gegen Deutschland, heute sind sie Ausdruck des höchsten künstlerischen Schaffens des deutschen Volkes". Dieses Resümee zog Ende 1938 der NS-Landesstatthalter Albert Reitter, wie im "Salzburger Volksblatt" vom 31. Dezember 1938 zu lesen ist.

Beim Ausmerzen des "jüdisch-österreichischen Bollwerks" wurden viele Künstler in Flucht und Exil getrieben. Daran erinnern die Salzburger Festspiele nun mit 28 Stolpersteinen.

Zur Gedenkstunde um die frisch verlegten Steine kamen am Montagabend rund 250 Personen ...

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