Schattenorte

Als in Thalgau Hunderte Bücher brannten

Zur Wintersonnwende im Jahr 1938 wurden in Thalgau 800 Bücher ins Feuer geworfen. Ein Chronist forscht bis heute nach dunklen Kapiteln seiner Heimat.

Eine Aufnahme von der Thalgauer Hitlerjugend.  SN/iglhauser
Eine Aufnahme von der Thalgauer Hitlerjugend.

Ein Gasthaus mit Biergarten hieß die Leute willkommen. Ein Schießstand lud zum Zeitvertreib. Und Vereine feierten auf der sogenannten Festwiese im Flachgauer Ort Thalgau. Der Schörghubbühel nördlich des Ortszentrums war ein Platz der Zusammenkunft. Doch zur Wintersonnwende am 21. Dezember 1938 wurde auf dem Hügel wertvolles Kulturgut vernichtet. Mehr als 800 Bücher aus der Gemeindebibliothek wurden von Abordnungen der Schutzstaffel (SS), der Hitlerjugend und der Sturmabteilung verbrannt. Initiiert wurde das Ereignis von ...

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