Wintersport

Dürr nach Doping-Razzia: "Habe meine Freunde nicht verpfiffen"

Der durch seine Aussagen als Auslöser für die Doping-Razzien in Seefeld und Erfurt geltende Johannes Dürr hat sich dagegen verwehrt, Max Hauke und Dominik Baldauf verraten zu haben.

Langläufer Johannes Dürr zeigte sich selbst geständig, gedopt zu haben. Nun deckt er ein System mit auf. SN/gepa
Langläufer Johannes Dürr zeigte sich selbst geständig, gedopt zu haben. Nun deckt er ein System mit auf.

Das sagte der 2014 selbst des Dopings überführte Langläufer am späten Donnerstagabend in der ORF-Sendung ZIB2. "Ich kann alles nachfühlen. Das ist jetzt eine ganz schwere Zeit für die Jungs. Dass jetzt sozusagen der Eindruck entsteht, ich hätte da meine Freunde verpfiffen, ist einfach nicht richtig", erklärte Dürr, der nach einer TV-Blutdopingbeichte im Jänner von der bereits ermittelnden Staatsanwaltschaft München einvernommen worden war. "Ich bin vor der Staatsanwaltschaft gewesen als Zeuge, ich habe als Zeuge wahrheitsgemäß aussagen müssen und habe da zu den Sachen, die mich betreffen, 2014, also vor fünf Jahren, ausgesagt."

Die ÖSV-Langläufer Hauke und Baldauf waren am Mittwoch bei einer groß angelegten Polizeirazzia während der Nordischen Ski-WM in Seefeld unter Blutdopingverdacht festgenommen worden. Nach Geständnissen wurden sie am Donnerstag auf freien Fuß gesetzt. Ihnen drohen Anklagen wegen Sportbetrugs und auch sportrechtliche Sanktionen.

Quelle: APA

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