Alois Fürschnaller

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Alois Fürschnaller (* 1846 in Bramberg am Wildkogel; † 1923) war ein Krämer in Bramberg im Oberpinzgau, Gemeindevorsteher, Abgeordneter zum Salzburger Landtag [1] und Großgrundbesitzer[2]

Leben

Alois Fürschnaller war von 1874 bis 1875 und von 1892 bis 1893 Bürgermeister der Gemeinde Bramberg am Wildkogel.

Bei der Landtagswahl 1878 wurde er als Vertreter der Pinzgauer Landgemeinden zum Abgeordneten gewählt.[3]

Im Sommer 1880 waren ihm zehn bis zwölf Schafe gestohlen worden. Man schnappte die Diebesbande dann in Kirchberg in Tirol.[4] Im Jänner 1881 berichtete die Salzburger Chronik, dass ihm aus versperrter Mühle zwei Metzen Roggen im Wert von vier Kronen gestohlen wurden.[5]

Er war auch Obmann der Wassergenossenschaft Bramberg.[6]

Für die Landtagswahl 1884 ließ er sich nicht mehr aufstellen. Für die Landtagswahl 1891 und Landtagswahl 1896 ließ er sich wieder aufstellen. 1891 kam er nicht in den Landtag, 1896 aber dann wieder bis 1914.

Er engagierte sich für den Eisenbahnbau und die Förderung des Fremdenverkehrs. 1894 war er Mitbegründer der Raiffeisenkasse Bramberg, deren Obmann er bis zu seinem Ableben blieb. 1906 war er Mitbegründer des Salzburger Bauernbundes.

Ehrung

Für seine Verdienste wurde Alois Fürschnaller das Ritterkreuz des Franz-Josefs-Ordens verliehen.

Quelle

  • Lahnsteiner, Josef: Oberpinzgau von Krimml bis Kaprun. Eine Sammlung geschichtlicher, kunsthistorischer und heimatkundlicher Notizen für die Freunde der Heimat. Selbstverlag, Hollersbach 1956.

Einzelnachweise

  1. Quelle anno, Das Vaterland, Ausgabe vom 30. August 1878, Seite 2
  2. Quelle anno, Epoche, Ausgabe vom 6. September 1878, Seite 5
  3. Quelle anno, Das Vaterland, Ausgabe vom 11. September 1878, Seite 2
  4. Quelle anno, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 23. November 1880, Seite 5
  5. Quelle anno, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 13. Jänner 1881, Seite 2
  6. Quelle anno, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 11. Juli 1884, Seite 2