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Bramberg am Wildkogel

Karte
Karte 5733.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 117,19 km²
Geografische Koordinaten: Koordinaten: 47° 16' N, 12° 21' O
Höhe: 819 m ü. A.
Einwohner: 3 936 (1. Jänner 2018)
Postleitzahl(en): 5733
Vorwahl: 0 65 66
Gemeindekennziffer: 50 601
Gliederung Gemeindegebiet: 4 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5733 Bramberg am Wildkogel
Dorfstraße 100 a
Offizielle Website: Gemeinde-Homepage
Geografische Karte:
Politik
Bürgermeister: Johann Enzinger (ÖVP)
Gemeinderat (2014): 21 Mitglieder: 11 ÖVP,
7 SPÖ
3 BBL
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 1 502
1880 1 585
1890 1 603
1900 1 624
1910 1 688
1923 1 668
1934 1 895
1939 1 921
1951 2 418
1961 2 620
1971 3 194
1981 3 407
1991 3 658
2001 3 895
2011 3 931
2017 3 963
Bramberg am Wildkogel
Bramberg am Wildkogel und Wenns, von der Trasse der Wildkogelrodelbahn aus aufgenommen
Altes Bergbauernland bei Bramberg

Bramberg am Wildkogel ist eine Gemeinde im Oberpinzgau, etwa 35 km westlich der Bezirkshauptstadt Zell am See. Sie gehört zu den Gemeinden im Nationalpark Hohe Tauern. Im nahe gelegenen Habachtal befindet sich als Besonderheit eines der wenigen europäischen Smaragdvorkommen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Bramberg am Wildkogel liegt am Oberlauf der Salzach, das Zentrum südlich am Fuße des Wildkogels, eingebettet zwischen Kitzbüheler Alpen und Hohen Tauern. Aus dem Mühlbachtal fließt der Mühlbach, der größte nördliche Zufluss im Pinzgau, in die Salzach. Neben dem Wildkogel bildet der mehrgipfelige Große Rettenstein das unverwechselbare Panorama der Gegend.

Ortsgliederung

Bramberg am Wildkogel teilt sich in die Katastralgemeinden Bramberg, Habach, Mühlbach und Mühlberg. Weiters wird die Gemeinde in folgende Ortsteile unterteilt:

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand 1. Jänner 2018 angegeben.

Nachbargemeinden

Im Westen Neukirchen am Großvenediger, im Norden Kirchberg in Tirol und Jochberg (beide Nordtirol), im Nordosten Mittersill, im Osten Hollersbach im Pinzgau und im Süden Matrei in Osttirol.

Geschichte

Bramberg wurde 1160 erstmals als "Prentenperige" namentlich genannt. Älter als der Ort selbst ist das Leitengut, das erstmals im Jahr 925 Erwähnung fand.

Am 18. März 1575 werden der Bramberger Pfarrer Rupert Ramsauer und seine Pfarrersköchin Eva Neidegger Opfer der ersten Hexenverbrennung im Pinzgau. Sie waren der Wetterzauberei angeklagt worden.

Der Ort war im Altertum Zentrum des Kupfererzbergbaus. Im 19. Jahrhundert wurde der Erzbau vorübergehend wieder aufgenommen. Eine Wiederbelebung des Bergbaus im 19. Jahrhundert scheiterte.

1900 wird der spätere Domdechant, Landesrat und Gründer des Salzburger Pressevereines, Daniel Etter, Kooperator in Bramberg. Sechs Jahre später wird er nach Salzburg berufen.

Religionen

Kirche und Pfarrhof Bramberg am Wildkogel

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Haslachhof
Totenkapelle
Weyerturm, Ruine Weier
Altes Mesner- und Schulhaus
Pfarrhof
Pfarrkirche zum hl. Laurentius
Heimatmuseum Weyerhofmühle beim Wilhelmsgut
Ortskapelle hl. Sebastian in Weyer
Ortskapelle hl. Gregor und Florian, Dorferkapelle
Hans-Panzl-Denkmal
Verweserhaus Mühlbach
Verwalterwirtshaus

Nicht unter Denkmalschutz steht der Weyerhof.

Museen

Musik

Natur

Sport

Bramberg ist heute mit dem Wildkogelskigebiet eine beliebte Winterfremdenverkehrsgemeinde.

Für Paragleiter stellt der Wildkogel einen beliebten Ausgangspunkt dar.

Vereine

Sportvereine

In der Oberpinzgauer Gemeinde existieren mit der TSU Bramberg und dem Sportklub Mühlbach zwei polysportiver Vereine, deren Fußballmannschaften in der 1. Landesliga (Bramberg) bzw. 2. Landesliga Süd (Mühlbach) spielen.

Volkskulturvereine

Sonstige Vereine

Der Verein Bergbauforschung Bramberg wurde 1995 gegründet und befasst sich mit der Erforschung des historischen Bergbaues im Oberpinzgau.

Wirtschaft und Infrastruktur

In Bramberg befinden sich unter anderem das Familienunternehmen Holzbau Maier, das seit 2000 von Birgit Maier geleitet wird sowie der Salzburger Wollstadel, der erprobtes Kunsthandwerk aus Schafwolle aus den Salzburger Bergen verkauft, beheimatet.

Seit November 2010 erzeugt das Solarkraftwerk Wildkogel auf dem Wildkogel Strom für die Wildkogel-Bergbahnen.

Verkehr

Bramberg ist nach dem Hochwasser vom Sommer 2008 seit 13. Dezember 2009 wieder an die Pinzgaubahn und damit an Krimml im Westen und Zell am See im Osten angebunden. Auch die Postbuslinie 670 befährt diese Strecke im Salzachtal. Die im Jahr 2010 neu errichtete Smaragdbahn gehört wie die Wildkogelbahn Neukirchen am Großvenediger zu den Aufstiegshilfen, verbindet nun Bramberg direkt mit der Wildkogel-Schiarena und ermöglicht den Benutzern der Wildkogelrodelbahn den direkten Zugang zum Start der Bahn.

Bildung

Im Herbst 2011 wurde mit der Tourismusschule Bramberg die vierte Tourismusschule des Bundeslandes Salzburg eröffnet werden.

Politik

Neben den arivierten Parteien existiert in Bramberg auch noch die Bramberger Bürgerliste (BBL). Sie sieht sich als unabhängige, parteifreie Liste und versucht die Gemeindepolitik transparenter zu machen.

Bürgermeister

Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Bramberg am Wildkogel

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenring der Gemeinde Anthering

Hauptartikel: Ehrenringträger der Gemeinde Bramberg am Wildkogel

Ehrenbürger der Gemeinde

Hauptartikel Ehrenbürger der Gemeinde Bramberg am Wildkogel

Wappen

Am 28. April 1966 wurde der Gemeinde Bramberg am Wildkogel durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen. Es entstand aus der Zusammenführung der Wappen der Herren von Wenns und derer von Weyer.

Beschreibung: In Blau zwei aufragende silberne Zinnen, die linke höher und am Schildrand anstoßend. Aus der rechten Seite der höheren Zinne wachsend ein goldenes Pferd.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der Gemeinde Bramberg am Wildkogel

Bilder

 Bramberg am Wildkogel – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki
 Bramberg am Wildkogel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

Weblinks