Berghotel Schmittenhöhe

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Das Berghotel Schmittenhöhe befindet sich auf der Schmittenhöhe, dem östlichen Ausläufer der Kitzbüheler Alpen, oberhalb von Zell am See im Pinzgau.

Geschichte

Nachdem 1873 Rudolf Riemann den ersten Weg auf die Schmittenhöhe errichtet hatte, konnte 1880 auch das Berghotel eröffnet werden.

Im Gegensatz zu seiner Frau Kaiserin Elisabeth (Sissi), die die Schmittenhöhe am 9. August 1885 besuchte, blieb Kaiser Franz Joseph I. nach seinem Besuch der Schmittenhöhe am 1. Juli 1893 im Berghotel über Nacht.

1904/1905 lässt Carl Haschke, damaliger Besitzer des Berghotels, die Elisabethkapelle im Andenken an Kaiserin Elisabeth, die 1898 in Genf ermordet wurde, erbauen. Diese Kapelle blieb bis 1984 im Hotelbesitz.

1987 wurde das Hotel von der Schmittenhöhebahn AG übernommen.

Großbrand 2008

Am Dienstag, 28. Oktober 2008, gegen 16 Uhr, brach bei Renovierungsarbeiten ein Großbrand im Hotel aus. Bei Flämmarbeiten, die den Zweck hatten, einen alten abgetragenen Schriftzug auf einer Tafel nachzudunkeln, geriet dahinter liegendes Dämmmaterial in Brand. Das Feuer breitete sich derart rasch aus, dass alle sofortigen Löschversuche mit Wasser und Feuerlöschern wirkungslos blieben.

14 Feuerwehren mit 267 Mann mussten den zehn Kilometer langen beschwerlichen Weg zum Berghotel auffahren, mit Wasserleitungen aus dem Schneekanonen-Wasserspeicher der Schmittenhöhebahn AG Löschwasser bereitstellen und sich im verwinkelten Holzbau zu den Brandherden vorkämpfen. Erst um 2 Uhr früh am 29. Oktober konnte "Brand aus" gemeldet werden.

Es gab einige Verletzte, die eine Rauchgasvergiftung bei Löschversuchen erlitten. Der Schaden beträgt rund zwei Millionen Euro. Geschäftsführer Herwig Schiefer hofft bis Weihnachten zumindest Teile des Hotels und das Selbstbedienungsrestaurant (bis zu 1000 Personen Kapazität) wieder in Betrieb nehmen zu können.

Quellen