Herz-Jesu-Asylkirche

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Herz-Jesu-Asylkirche
Innenansicht der Herz-Jesu-Kirche in der Hübnergasse

Die Herz-Jesu-Asylkirche befindet sich im Salzburger Stadtteil Riedenburg, in der Hübnergasse.

Geschichte

Sie ist Teil des dortigen Herz-Jesu-Heims (früher Herz-Jesu-Asyl), eines Seniorenwohn- und Pflegeheims der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul. Die Kirche wurde von 1877 bis 78 im neugotischen Stil nach Plänen von Dombaumeister Friedrich von Schmidt, dem Architekten des Wiener Rathauses, errichtet und am 3. November 1878 durch Erzbischof Franz Albert Eder geweiht. Die neugotischen Altäre schuf der Kunsttischler Johann Ripper, die Figuren stammen vom Bildhauer Johann Piger. An der Triumphbogenwand befinden sich Gemälde von Josef Gold, im Presbyterium moderne Fenster von Karl Weiser aus dem Jahr 1963. Eine erste Orgel baute 1889 Albert Mauracher, die jetzige errichtete Orgelbaumeister Hans Mertel 1935.

Anstelle des Altenheimes war im ausgehenden 18. Jahrhundert ein kleines Schlösschen mit einem seinerzeit berühmten Garten des Domherren Graf Waldburg-Wolfegg. In diesem Garten befindet sich heute eine Statue Maria Immaculata vom ehemaligen Fischbrunnen am Hagenauerplatz. Später diente das Areal einer privaten Augenklinik von Dr. Anton Hornung. 1873 gründeten die Barmherzigen Schwestern das Herz-Jesu-Asyl, das heutige Herz-Jesu-Heim. 1874 und 1888 wurde das Haus vergrößert.

Gottesdienste

Sonntag, Dienstag und Freitag, jeweils um 9.30 Uhr heilige Messe.

Quellen

  • Otto von Wallpach: Kurze Baugeschichte der Kirchen und öffentlichen Kapellen der Stadt Salzburg, Salzburg 1882
  • Johannes Graf von Moy (Herausgeber): Barock in Salzburg, Festschrift für Hans Sedlmayr, Verlag Anton Pustet, Salzburg 1977, dort: Johannes Graf von Moy: Der Domherr Wolfegg und sein Tuskulum
  • Andreas Mudrich: Die Riedenburg; in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1955