Hochstift Passau

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Das Hochstift Passau war der weltliche Herrschaftsbereich der Fürstbischöfe von Passau und bestand bis zur Säkularisation am 22. Februar 1803.

Geschichte

Während das Bistum Passau mit 42 000 km² das größte Bistum des Heiligen Römischen Reiches war und sich über Wien bis in den Westen Ungarns ausdehnte, war das Hochstift Passau mit zuletzt 991 km² wesentlich kleiner. Es lag rund um die Stadt Passau überwiegend in der Region des Bayerischen Waldes.

Salzburg und das Hochstift

Mehrere Personen, die mit der Salzburger Geschichte verbunden waren, waren auch für das Hochstift Passau tätig und es gab noch weitere Anknüpfungspunkte (Liste im Aufbau - bitte gerne ergänzen):

  • Nach dem Aussterben der Andechser gingen deren Güter in den Besitz des Bistums Passau über und die Hagenauer waren somit auch Passauer Lehensnehmer, was im 13. Jahrhundert noch zu massiven Konflikten zwischen den Hagenauern und dem Hochstift Passau führen sollte.
Am 24. April 1109 übergaben Reginbert (auch Reimprecht) von Hagenau und sein Schwager Udalschalk von Stille dem Hochstift Passau das Chorherrnstift Seitenstetten
Als 1783 Auersperg zum Fürstbischof von Passau folgte ihm der Architekt Johann Georg Hagenauer nach Passau. Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein wurde Hagenauers dritter und letzter Dienstherr in Passau. Als am 22. Februar 1803 das Hochstift Passau aufgelöst wurde, erhielt der fürstbischöfliche Hofarchitekt am 15. Juli 1805 den Ruf nach Salzburg als Director des neuen Kameral-Bauamtes in kurfürstlichem Dienst.

Quellen

  • Salzburgwiki-Einträge