Johannes Heesters

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Johannes Heesters - 1964

Johannes „Jopi(e)“ Heesters, eigentlich Johan Marius Nicolaas Heesters (* 5. Dezember 1903 in Amersfoort, Niederlande; † 24. Dezember 2011 in Starnberg, Freistaat Bayern) war ein von 1936 bis zu seinem Tod in Deutschland lebender und arbeitender Schauspieler und Sänger (Tenor) mit niederländischer und – nach überwiegender Quellendarstellung – auch österreichischer Staatsangehörigkeit[1]. Er galt in seinen letzten Lebensjahren als der weltweit älteste noch aktive darstellende Künstler. Insgesamt stand er 90 Jahre auf der Bühne und 87 Jahre vor der Kamera.

Heesters und Salzburg

Am 8. Februar 1938 traf Heesters in der Stadt Salzburg zu einem Gastspiel ein. Er trat am Samstag, den 12. Februar, dann erstmals in „Der süßeste Schwindel der Welt“, einem Stück von Robert Stolz, auf.[2] Am 15. und 17. Februar fanden seine letzten Auftritte statt. Nach einem Gastspiel vorher in Linz und nun in der Stadt Salzburg kehrte er nach Berlin zu Dreharbeiten für einen Film zurück.[3]

Am 30. Mai 1941 gastierte er am Salzburger Landestheater in einer Aufführung der „Lustigen Witwe“.[4]

Am 27. Juni 1943 drehte die Wien-Film am Wolfgangsee mit Johannes Heesters an Szenen für den Film „Glück bei Frauen“.

Am 8. Juni 1946 gab Heesters ein Konzert im Großen Saal des Mozarteums in der Stadt Salzburg.

Am 11. Oktober 1947 begann ein Heesters-Gastspiel im „Bettelstudent“. Heesters übernahm im Salzburger Landestheater bis 19. November die Rolle des „Simon“.

Am 7. April 1948 begann das Filmstudio des Theaters in der Josefstadt im Festspielhaus in Salzburg mit den Atelieraufnahmen für den Film „Liebe Freundin“ mit Johannes Heesters in der Hauptrolle.

Im Jänner 1964 spielte er in den Niederlanden im Musical "The Sound of Music".[5]

Seine Filme waren auch in Salzburger Kinos zu sehen. So zeigte das Lichtspielhaus Maxglan im Februar 1938 den Film „Der Betteltstudent“ mit Marika Rökk und Johannes Heesters in den Hauptrollen,[6], im Mai 1942 den Film „Liebesschule“ mit Luise Ulrich und Johannes Heesters in den Hauptrollen.[7]

Weiterführend

Für Informationen zu Johannes Heesters, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quellen

  • Salzburgwiki-Einträge
  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Johannes Heesters"

Einzelnachweise

  1. siehe www.wien.gv.at/presse/2009, abgefragt am 16. Februar 2018
  2. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 9. Februar 1938, Seite 8
  3. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 15. Februar 1938, Seite 6
  4. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 26. Mai 1941, Seite 6
  5. Quelle - Beschreibung beim Bild auf wikimedia commons
  6. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 7. Februar 1938, Seite 10
  7. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 15. Mai 1942, Seite 4