Max Rieder (Maler und Plastiker)

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Max Rieder in seinem Atelier im Künstlerhaus.
Eleonore Tinzl (re.), Waltraud Kowarik (li.), die beiden Rieder-Töchter vor der Max-Rieder-Brücke.
Max Rieder: "Musizierende Jugend" im Salzburger Kurgarten (1957).
Reliefdarstellung der Hl. drei Könige am Oberndorfer Wasserturm.

Max Rieder (* 17. Jänner 1909 in der Stadt Salzburg; † 30. November 2000 ebenda) war ein Salzburger Maler und Plastiker.

Leben

Nach einer Holzbildhauerlehre studierte Max Rieder bei Anton Hanak an der Akademie in Wien und wirkte 1934/35 bei der Ausgestaltung des neuen Regierungsviertels in Ankara (Türkei) mit. Von 1936 bis 1945 lebte er in München, danach in Salzburg. Er war Schüler der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst bei Heinrich Kirchner. Er fertigte Skulpturen und verschiedene Mischtechniken. Max Rieder gilt als Salzburger Hauptexponent einer archaistischen Skulpturenauffassung, welche gelegentlich das Elegante, klassisch Stilisierte streift. Besonders erwähnt sollen hier die musizierende Gruppe im Kurgarten vor dem Salzburger Kongresshaus, der „Ikarus“ von Kaprun und der Hochradfahrer im Wiestal im Gemeindegebiet von Adnet werden. Zahlreiche Arbeiten des Künstlers stehen im öffentlichen Raum, in Kirchen, an Plätzen und Brücken.

Ehrungen, Gedenken

1997 wurde der Bildhauer mit dem Karl-Weiser-Preis ausgezeichnet.

Nach Max Rieder ist die im Salzburger Stadtteil Lehen den Glanbach überspannende Max-Rieder-Brücke benannt. Hier wurde am 27. September 2008 ein Bronzerelief des Künstlers von seinen Töchtern und dem ehemaligen Landeshauptmann-Stellvertreter Othmar Raus enthüllt.

Ausstellungen

Villa Berchtold, 1997

Werke

Bilder seiner Werke

 Max Rieder (Maler und Plastiker) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen