Brüsseler Spitzen Blog der SN-Korrespondenten in Brüssel

Neun Gesundheitsminister sind um acht zu viel

Der alte Streit zwischen Flamen und Wallonen hat zu einem absurden Kompetenzwirrwarr geführt. Das hat die Coronakrise den Belgiern wieder bewusst gemacht.

Autorenbild
Corona-Verhaltensregeln in Englisch und den drei Amtssprachen Belgiens: Französisch, Flämisch und Deutsch. SN/AFP
Corona-Verhaltensregeln in Englisch und den drei Amtssprachen Belgiens: Französisch, Flämisch und Deutsch.

Die Belgier haben genug vom Föderalismus, jedenfalls wenn es um das Gesundheitssystem geht. 13 Wochen nach Ausbruch der Corona-Pandemie sagen 86 Prozent der Bevölkerung: Neun Gesundheitsminister sind "unnütz".

So viele nämlich hat das Königreich mit seinen 11,5 Millionen Einwohnern.

Die Zersplitterung der Zuständigkeiten bis hinunter auf die kommunale Ebene hat sich in der Coronakrise, gelinde gesagt, als nicht sehr effizient erwiesen. Allein für die zweisprachige Hauptstadtregion Brüssel sind drei Politiker mit Gesundheitsagenden im Amt - zwei ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 25.10.2020 um 03:57 auf https://www.sn.at/kolumne/bruesseler-spitzen/neun-gesundheitsminister-sind-um-acht-zu-viel-89225530