Wie Salzburg auf Geisterspiele reagiert

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Bullenstall Alexander Bischof

Während die französische Liga am Dienstag den Spielbetrieb endgültig eingestellt hat, hofft Serienmeister Red Bull Salzburg wie sehr viele Fans in Österreich, dass Fußball in den nächsten Wochen zumindest im Fernsehen verfolgt werden kann. Noch ruht die Meisterschaft und alle Ligaclubs, inklusive Salzburgs Gegner im Cupfinale Austria Lustenau, warten gespannt und auch schon etwas ungeduldig auf eine Entscheidung der Politik, ob und ab wann die Saison fortgesetzt werden kann. Zuschauer werden mit Sicherheit keine in die Stadien kommen. Fünf Heimspiele würden für die Bullen noch auf dem Programm stehen. Dauerkarten und Tagestickets für einzelne Spiele wurden schon verkauft.

Für Red Bull Salzburg ist klar, dass Dauerkartenbesitzer, die auch in der nächsten Saison die Spiele in der Red-Bull-Arena sehen möchten, den aliquoten Betrag für die entfallenen Spiele der Meisterrunde auf ihre Dauerkarte 2020/21 gutgeschrieben bekommen. Dazu bleiben die Preise für die Dauerkarten zur aktuellen Saison unverändert. "Wir wollen unser Motto, dass sich Treue lohnt, für unsere Dauerkartenbesitzer weiterverfolgen", betonte der kaufmännische Geschäftsführer der Salzburger, Stephan Reiter. Jene Dauerkartenbesitzer, die den aliquoten Betrag für die ausgefallenen Heimspiele gegen Rapid Wien, Sturm Graz, Hartberg, Wolfsberger AC und den LASK rücküberwiesen haben wollen, können dies bis zum 15. Mai online abwickeln. Wie auch die Käufer von Tagestickets der Spiele gegen Rapid Wien und den LASK. "Die Treue unserer Fans, Partner und Sponsoren und ein sorgfältiges Wirtschaften ermöglichen es uns jetzt, diesen Schritt zu setzen und unsere Fans zu unterstützen", erklärte Reiter in einer Aussendung von Red Bull Salzburg.

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