Panamagate statt Bananagate

Die Australian Open haben ihr Bananagate, der WAC hingegen ein Panamagate. Valentino Lazaro schneidert sich aus seinen abgetragenen Trikots lustige Pyjamas. Und in Barnsley gibt's inzwischen genug Auswanderer für einen Lavanttaler-Stammtisch.

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Hauptsache Sport Gerhard Öhlinger
Ran an die Wäsche: Valentino Lazaro. SN/APA/AFP/MIGUEL MEDINA
Ran an die Wäsche: Valentino Lazaro.

Man ist als Fußballprofi echt voll gefordert. So viele Spiele, dazwischen dauernd Regenerieren, dann die permanente Markenpflege auf Social Media. Da kann man sich schon verzählen bei der Zahl seiner Vereine. So wie der Panamaer Andres Andrade. Gestern neu vorgestellt beim WAC, heute wieder heimgeschickt zum LASK bzw. den Juniors OÖ - zu viele Transfers in kurzer Zeit.

Drei Clubs in einer Saison, das könnte Valentino Lazaro nicht passieren. Viel herum kommt er aber auch. Hauptsache dabei ist Abwechslung in den Farben. Nach blau-weiß und blau-schwarz kommt jetzt schwarz-weiß. Man trägt ja auch nicht den selben Flug-Pyjama zwei Mal.

In England müssen auch Zweitligaclubs nicht sparen. Sonst könnte Gerhard Struber seinen zahlreichen ehemaligen WAC-Schützlingen ein Gruppenticket (20 Prozent billiger!) spendieren, anstatt sie einzeln zum FC Barnsley zu lotsen. Sehr praktisch ist übrigens bei der Verpflichtung neuer Spieler die aktuelle Kampagne ebendort: Man trägt sein Leiberl verkehrt herum und präsentiert so gleich den Namen zum Gesicht.

Aufgerufen am 20.02.2020 um 07:35 auf https://www.sn.at/kolumne/hauptsache-sport/panamagate-statt-bananagate-82488967

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