Zehn Titel, zehn Meister: Was wurde aus Massimo Bruno?

Massimo Bruno und Red Bull Salzburg, das war eine Geschichte voller Missverständnisse. Der einstige Hoffnungsträger ist im Mittelmaß der belgischen Liga gelandet.

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Hauptsache Sport Gerhard Öhlinger
Massimo Bruno.  SN/gepa
Massimo Bruno.

Schon die Verpflichtung von Massimo Bruno 2014 war von Misstönen begleitet. Sein Wechsel nach Salzburg war, wie sich erst später herausstellte, ein Leihgeschäft. Tatsächlich hatte RB Leipzig den vielversprechenden Belgier gekauft. Unter Adi Hütter blieben die Highlights von Bruno selten, immerhin erzielte er mit einem Volley-Kracher gegen Admira Wacker das Tor des Jahres. Auch den Meisterteller durfte Bruno noch stemmen, ehe er zu RB Leipzig ging. Aber weder dort noch danach bei RSC Anderlecht wurde der Mittelfeldmann wirklich glücklich.

Vor der aktuellen Saison 2018/19 gab es noch einmal ein Kurz-Comeback für Leipzig in der Europa-League-Qualifikation, ehe der mittlerweile 25-Jährige um 1,3 Millionen Euro (einstiger Marktwert waren 8 Millionen) zu Sporting Charleroi in die belgischer Jupiler-League wechselte. Der Club hat nach Rang neun aktuell noch die Chance, über die Relegation in die Europa League zu rutschen.

Aufgerufen am 30.09.2020 um 04:37 auf https://www.sn.at/kolumne/hauptsache-sport/zehn-titel-zehn-meister-was-wurde-aus-massimo-bruno-70736899

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