Schröcksnadel und sein "Lampion-Rennen"

Der ÖSV-Präsident hat große Pläne mit Saalbach-Hinterglemm - obwohl er immer noch nachtragend ist.

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Im Skizirkus Michael Smejkal
Freuten sich über die WM-Bewerbung: ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Peter Mitterer, Ex-Skistar Alexandra Meissnitzer, Bürgermeister Alois Hasenauer und SLSV-Präsident Bartl Gensbichler (v.l.). SN/gepa pictures
Freuten sich über die WM-Bewerbung: ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Peter Mitterer, Ex-Skistar Alexandra Meissnitzer, Bürgermeister Alois Hasenauer und SLSV-Präsident Bartl Gensbichler (v.l.).

Die WM-Bewerbung 2025 ist auf Schiene: ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel gab persönlich den Startschuss für die Kampagne, die im Mai 2020 mit dem Zuschlag enden soll. Potenzielle Gegenkandidaten sind Crans-Montana, Garmisch-Partenkirchen und Beaver Creek. Die WM ist das Fernziel, doch zuvor hat Schröcksnadel noch ganz andere Pläne mit den Saalbachern: Er will hier die erste Abfahrt unter Flutlicht durchführen. Die könnte als Sprintabfahrt in zwei Teilen steigen, erst die Qualifikation, dann das Finale der besten 30 am Abend. Damit würde doch noch ein Flutlichtrennen in Saalbach steigen - denn den Nachtslalom, der nun jährlich in Schladming steigt, hat Schröcksnadel einst den Salzburgern angeboten. "Aber die haben abgelehnt und gesagt: ,Wir machen doch kein Lampion-Rennen.'" Die "Lampion-Abfahrt" soll künftig im Dezember stattfinden, "denn es ist nicht einzusehen, dass Österreich vor Weihnachten nur den Auftakt in Sölden hat", wie Schröcksnadel meinte. Wie das in den übervollen Terminplan passt? "Man muss nur hartnäckig sein." Das ist er sicherlich.

Aufgerufen am 24.11.2020 um 08:23 auf https://www.sn.at/kolumne/im-skizirkus/schroecksnadel-und-sein-lampion-rennen-62839267

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