Zauchensee hofft auf Lindsey Vonns Comeback

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Im Skizirkus Michael Smejkal

Der Pongau ist nun für eine Woche der Nabel der Wintersport-Welt: Nach dem Springen in Bischofshofen folgen nächste Woche der Nachtslalom der Damen in Flachau, der Snowboard-Weltcup in Gastein und die Damenrennen in Zauchensee. Die könnten nun noch mehr ins Rampenlicht rücken: Lindsey Vonn könnte dort ihr Comeback nach ihrem komplizierten Oberarmbruch geben. Vonn stand in den letzten Tagen in Vail (USA) schon auf Ski und wird am Sonntag nach Europa fliegen. "Wir werden nichts überstürzen, vielleicht ist es in Zauchensee so weit, vielleicht wird sie aber auch erst in Cortina fahren", meinte US-Alpinchef Patrick Riml.

Und noch ein Salzburger Skigebiet stand dieser Tage im Fokus: Die permanente Trainingsstrecke für Abfahrt und Super G wird nun auf dem Zwölferkogel in Saalbach-Hinterglemm errichtet. Damit geht ein lang gehegter Wunsch von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel in Erfüllung, der extra zur Vertragsunterzeichnung auch nach Saalbach gekommen ist. "Es ist ein wichtiger Schritt für den ÖSV, dass wir als eine der großen Abfahrtsnationen nun auch eine permanente Trainingsstrecke haben", meinte Schröcksnadel. Und für die Saalbacher wird es in Hinblick auf die WM-Bewerbung 2023 sicher kein Nachteil sein . . .

Vorsichtig positiv blickt ÖSV-Läuferin Cornelia Hütter in die Zukunft. "Die Operation ist gut verlaufen, auch die Nacht war schmerzfrei, ich konnte gut schlafen", meinte Hütter nach dem eineinhalbstündigen Eingriff in Schwarzach, bei dem eine vordere Kreuzbandplastik erstellt und der Außenmeniskus genäht wurde.

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