Die heikelste Phase der Pandemie

Wer soll noch Vertrauen in die österreichische Impfstrategie haben, wenn diese vom Bundeskanzler höchstpersönlich diskreditiert wird?

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Ausgerechnet in die heikelste Phase der Pandemiebekämpfung, in der der Staat das Vertrauen seiner Bürger stärken sollte, statt es zu strapazieren, platzt eine Reihe von Vorkommnissen, die das Vertrauen weiter unterminiert. SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Ausgerechnet in die heikelste Phase der Pandemiebekämpfung, in der der Staat das Vertrauen seiner Bürger stärken sollte, statt es zu strapazieren, platzt eine Reihe von Vorkommnissen, die das Vertrauen weiter unterminiert.

Auf dem Bahnsteig der Wiener U-Bahn-Linie U1, Station Stephansplatz: einige Dutzend Anti-Corona-Demonstranten, die beängstigend laut ihre Parolen brüllen und ostentativ keine Maske tragen. Weit und breit kein Polizist. Die Polizisten befinden sich anderswo, nämlich wenige Meter über diesen Vorkommnissen auf der Kärntner Straße, wo sie in martialischer Formation einige harmlose Jugendliche umringen, die bei irgendeinem Corona-Fehltritt ertappt und beamtshandelt werden.

Zugegeben: Diese Szene, die sich Sonntag vor einer Woche abgespielt hat, ist eine zufällige Momentaufnahme und ihre Schilderung ...

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Aufgerufen am 16.10.2021 um 10:57 auf https://www.sn.at/kolumne/kollers-klartext/die-heikelste-phase-der-pandemie-100987852