Die Nachricht vom Ableben des Kapitalismus ist stark übertrieben

Die Erosion des Vertrauens in jene, die Wirtschaft und Politik steuern, gefährdet den Bestand der Demokratie und der Marktwirtschaft.

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Er hat es wieder getan. Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich beim Weltwirtschaftsforum in Davos wie schon im Vorjahr als Fürsprecher freier Märkte positioniert und vor einer Deglobalisierung gewarnt. Protektionismus behindere den Wettbewerb und Innovationen und schade dem Klimaschutz, sagte Scholz. Damit klingt ausgerechnet ein Sozialdemokrat derzeit wie ein Rufer in der Wüste.

Denn die Kritik am Freihandel, an Globalisierung, Kapitalismus und Marktwirtschaft ist scharf, die Rufe nach einem Systemwechsel werden laut. "Der Spiegel" hat zu Jahresbeginn sogar ...

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