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Erst mangelnde Pressefreiheit, dann Medienkolonialisierung

Österreichs ideeller Absturz in der Pressefreiheit birgt handfeste ökonomische Gefahren. Beides benötigt bessere Medienpolitik.

Peter Plaikner

Medienministerin Susanne Raab hat auf den Absturz Österreichs von Platz 17 auf Position 31 in der Weltrangliste der Pressefreiheit geantwortet: "Wir werden uns das Bewertungssystem und die Ableitungen genau ansehen." Sollte wirklich Interesse am globalen Ranking der Reporter ohne Grenzen bestehen, empfiehlt sich solch Studium ihres umfangreichen Fragenkatalogs. Staatliche Einflussnahme auf die Auswahl von Führungskräften im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bringt ein dickes Minus. Genau dies geschieht aber soeben durch die Neubestellung des ORF-Stiftungsrats.

Der extrem parteilich gesteuerte Vorgang zeigt, ...

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