Auer mit Red Bull in Japan - Preinings Qual

Von Österreichs junger Rennfahrergarde wissen zwei, wie ihre Jobs 2019 aussehen, andere müssen noch etwas Geduld haben.

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Pole Position Gerhard Kuntschik

Während sich bei BMW-Werkfahrer Philipp Eng nicht viel ändern wird (die Programmdetails gibt Sportchef Jens Marquardt Freitag in München bekannt), ist Lucas Auer nach dem Mercedes-DTM-Aus im Red-Bull-Lager angekommen. "Er war ohne starke Perspektive für 2019, deshalb unterstützen wir ihn", sagt Red Bulls Motorsportboss Helmut Marko, "und die F1-Zusammenarbeit mit Honda kommt da auch ins Spiel." Denn nicht nur der 24-jährige Tiroler als neuer Red-Bull-Junior wird 2019 die japanische Super Formula (vergleichbar mit der F2) bestreiten, sondern auch die Briten Daniel Ticktum und Harrison Newey - alle drei in Honda-Teams. Auer kehrt also aus dem Tourenwagen in einen Monoposto zurück und soll auch eine Winterserie in Asien oder im Pazifikraum fahren.

Bei den DTM-Nachwuchstests nächste Woche in Jerez sind zwei Österreicher dabei: Ferdinand Habsburg und Thomas Preining. Der Linzer Carrera-Cup-Sieger hat aber auch ein Porsche-Angebot und wird sich demnächst entscheiden.

In Bahrain kommt am Wochenende der Salzburger Jakob Schober im Team Lechner Racing zum GT3-Debüt in der Porsche-Mittelost-Challenge.

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