Red Bull liebäugelt mit Le Mans

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Pole Position Othmar Behr
Ein denkbares Red-Bull-Auto für Le Mans.  SN/marco van overbeeke
Ein denkbares Red-Bull-Auto für Le Mans.

Beim ehemaligen Weltmeisterteam Red Bull Racing ist vieles neu im Formel-1-Jahr 2019. Der Franzose Pierre Gasly nimmt den Platz von Daniel Ricciardo ein, der bei Renault fährt, und wird wohl Max Verstappen als Nummer eins im Team akzeptieren müssen. Honda löst Renault als Motorlieferant ab. Mit der Formel 1 ist wie bei allen anderen Rennställen vertraglich alles bis 2020 geregelt. Dann läuft das Abkommen zwischen den Teams und Rechte-Inhaber Liberty Media aus und ein neues Abkommen ist noch nicht unterschriftsreif.

Ob Red Bull Racing auch 2021 in der WM mitmischt, das hänge von vielen Faktoren ab, außerdem habe man einen Plan B. Mit dieser Aussage ließ Helmut Marko, der Motorsportbeauftragte von Red Bull, bei www.motorsport-total.com aufhorchen. "Aufhören ist die Option. Oder etwas anderes machen. Andere Rennserien", sagte Marko, "mit dem Valkyrie könnte Le Mans ein Thema sein." Der Valkyrie ist ein Hybrid-Supersportwagen von Aston Martin. Diese Autos sollen nach den Vorstellungen des Automobil-Weltverbands ab 2020 für die 24 Stunden von Le Mans zugelassen werden.

Das niederländische Designstudio Marco van Overbeeke hat für alle Fälle schon ein Auto für Le Mans in den Farben von Red Bull entworfen.

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