Die dritte Röhre des Tauerntunnels …

. . . und andere schier unglaubliche Meldungen der letzten Woche.

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Querschläger Fritz Messner

Es ist in Zeiten wie diesen wahrlich nicht einfach, an gesicherte Informationen zu kommen. Seit sich die Amerikaner aus Wut auf die Lügenpresse einen Lügenpräsidenten zugelegt haben, ist das Chaos überhaupt perfekt - auch bei uns.

Im Oberpinzgau gibt es einen regelrechten Aufstand gegen das Wildnisgebiet Sulzbachtäler, weil Gerüchte im Umlauf sind, dies wäre nur ein Vorwand, um die letzten noch freilaufenden und nicht touristisch domestizierten Eingeborenen in eine Art Reservat zu drängen, damit zukünftige Widerstände gegen lustige Projekte aller Art von vornherein auszuschließen wären. Im Netz verdichten sich auch Meldungen, wonach die EU wegen negativer Auswirkungen auf den Klimawandel das Aperschnalzen vor dem 1. Mai ausnahmslos verbieten möchte und dass deswegen schon sämtliche Schützenkompanien im Rupertigau für einen bewaffneten Marsch auf Brüssel mobil gemacht hätten.

Einen Durchbruch gibt es scheinbar in der Salzburger Verkehrspolitik zu vermelden. Aus gut informierten Kreisen ist durchgesickert, dass die Finanzierung der dritten Röhre des Tauerntunnels und die Verlängerung der Lokalbahn bis Ramingstein-Kendlbruck nun gesichert seien. Zahlen soll dafür zu 100% ebenfalls die EU, weil die Landesregierung sonst droht, eine Richtungsfahrbahn der A10 samt Tauerntunnel zur Bahnstrecke umbauen zu lassen. Und abschließend wird allen Ernstes noch gemeldet, dass sich ausgerechnet die Salzburger FPÖ für moderne Kunst im öffentlichen Raum, genauer gesagt in Kreisverkehren, einsetzen soll.

So, werte Leser, und nun dürfen Sie raten, welche der vier Meldungen stimmt, und welche drei sogenannte alternative Fakten liefern. Viel Spaß und schönen Fasching noch.

Aufgerufen am 23.09.2018 um 12:55 auf https://www.sn.at/kolumne/querschlaeger/die-dritte-roehre-des-tauerntunnels-348598

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