Schimpflotterie statt Impflotterie

Bestimmte Zielgruppen kann man nur mit adäquaten Preisen motivieren.

Autorenbild

Da Österreich eine der niedrigsten Impfquoten Europas aufweist, kramt man nun die pädagogische Krücke "Zuckerbrot und Peitsche" aus der Mottenkiste hervor. Einerseits stellt man den Impfunwilligen die Stichpflicht ins Fenster, andererseits lockt man sie mit einer milliardenschweren Impflotterie. Ich glaube nicht, dass sich ausgerechnet diese Gruppe mit einem besseren Preisausschreiben umstimmen lässt.

Gerade Impfskeptiker, die bei Demonstrationen und in sozialen Netzwerken unermüdlich ihrer Wut Ausdruck verleihen, könnte man wohl viel eher damit ködern, dies auch einmal nach Herzenslust ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,90 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 17.05.2022 um 03:56 auf https://www.sn.at/kolumne/querschlaeger/schimpflotterie-statt-impflotterie-116088745