Das Seefelder Casino lädt zum Träumen ein

Heim-WM, Tag 2: Was die nordische Ski-WM mit Glücksspiel gemeinsam hat.

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WM-Tagebuch Michael Unverdorben

Purer Zufall oder ganz bewusst gewählter Ort? Die Pressekonferenzen der österreichischen WM-Stars finden während der Titelkämpfe im Seefelder Casino statt. Die Weltmeisterschaft als pures Glücksspiel? Hoffentlich nicht! Ich habe an den ersten beiden Tagen hier in Seefeld nur unweit der Roulette- und Blackjack-Tische die ÖSV-Langläufer, die ÖSV-Kombinierer und die ÖSV-Skispringer getroffen. Sie alle saßen im noblen Ambiente aufgereiht da, aber kein einziger Athlet wirkte so, als würde er sich auf der Schanze und in der Loipe allein auf das Glück verlassen wollen. "Jetzt ist es wichtig, dass es endlich losgeht, damit die Anspannung abfallen kann", sagte Langlaufchef Markus Gandler am Dienstag. 24 Stunden später wiederholte Skisprung-Trainer Andreas Felder bei der Pressekonferenz der ÖSV-Adler den Satz fast auf das Wort und fügte an: "Hier ist man natürlich versucht, das alles größer zu reden als es ist. Aber es geht um den Sport und darauf wollen wir uns fokussieren."

Mehr Glück als Können war am Mittwoch in den Qualifikationsrennen der Skilangläufer gefragt. Die ersten offiziellen WM-Bewerbe, auch Exoten-Rennen genannt, habe ich einmal mehr als ein Feuerwerk an Kuriositäten erlebt. Zu sehen in unserer Bildergalerie …

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