Medien

Sie helfen und manipulieren: Von guten und bösen Bots

Chatbots sind zum Massenphänomen geworden: Die Dialog-Software soll Firmen entlasten und Kundenanfragen beantworten. Sie kann aber auch Jobs kosten. Und Wahlen beeinflussen.

Alles beginnt mit einem "Hallo!". Max Koziolek tippt die Begrüßung in eine Maske seiner Software ein. Und er lässt gleich weitere Grußformeln folgen: "Guten Tag!", "Hi!", "Grüß Gott!". Koziolek programmiert einen Chatbot - eine Software, die sich im Netz mit Menschen unterhält. Er ist Chef des Start-ups Spectrm. Das Berliner Unternehmen hilft Firmen, ihre Inhalte in einfachen Dialogen automatisiert zu vermitteln. Wie etwa: "Möchtest du mehr darüber erfahren?" Je nachdem, ob der Nutzer "Ja" oder "Nein" eintippt, wird ein neuer Informationsschnipsel eingeblendet. Oder die Software wechselt zum nächsten Thema.

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