Tränengas, Stacheldraht - und wir

Ob die hässlichen Bilder in Griechenland produziert werden oder in Nickelsdorf, ist in moralischer Hinsicht irrelevant.

Autorenbild
Migranten hinter Stacheldraht an der griechisch-türkischen Grenze am Montag, 2. März 2020.  SN/AP
Migranten hinter Stacheldraht an der griechisch-türkischen Grenze am Montag, 2. März 2020.

Einerseits blutet das Herz, wenn man zusieht, wie Tausende Migranten an der EU-Außengrenze mit Stacheldraht, Tränengas und sonstiger Gewalt am Weiterkommen gehindert werden. Oder wenn griechische Inselbewohner versuchen, ein anlandendes Migrantenboot zurück ins offene Meer zu bugsieren.

Andererseits machen die Bilder auch Angst. Denn die Gewalt geht nicht nur von den Grenzschützern aus, sondern auch von vielen der Migranten, etliche davon junge Männer, die die Grenze mit buchstäblich allen Mitteln zu überwinden suchen. Und ehe man die rebellischen ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 26.01.2021 um 10:58 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/traenengas-stacheldraht-und-wir-84273625