Heinz Schaden verurteilt: Hat die Justiz das Augenmaß verloren?

Der Oberste Gerichtshof hat den ehemaligen Salzburger Bürgermeister und andere verurteilt. Die Höhe der Strafe wirkt befremdend.

Autorenbild
Der Oberste Gerichtshof hat den ehemaligen Salzburger Bürgermeister und andere verurteilt.  SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Der Oberste Gerichtshof hat den ehemaligen Salzburger Bürgermeister und andere verurteilt.

Heinz Schaden bleibt ein schwacher Trost: Er muss aller Voraussicht nach nicht wirklich ins Gefängnis. Der frühere Bürgermeister von Salzburg erfüllt die Voraussetzungen für eine Fußfessel: nicht mehr
als zwölf Monate unbedingte Haft, fester Wohnsitz, unbescholten, ein geregeltes Einkommen und kein Gewaltdelikt. Das war es dann aber schon mit der Milde, die das Gesetz für den gelernten Diplomaten und langjährigen erfolgreichen SPÖ-Kommunalpolitiker übrig hat.

Eingefleischte Juristen mögen die drakonischen Strafen gegen Schaden, den ehemaligen Finanzlandesrat Othmar Raus sowie ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 25.10.2020 um 11:10 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/heinz-schaden-verurteilt-hat-die-justiz-das-augenmass-verloren-77122837