Franz Xaver Späth senior

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Franz Xaver Späth senior (* 8. April 1750 in Südtirol; † 10. Februar 1808 in der Stadt Salzburg)[1] war als Handelsfaktor (d. h. Spediteur und Großhändler) in der Stadt Salzburg der erste aus der Familie Späth.

Leben

Franz Xaver Friedrich Späth war der Sohn von Christian Späth († 25. April 1757)[2], Wirt in St. Peter in Lana, Südtirol, und seiner Frau Maria, geborene Ohrwalder.

Er heiratete am 22. Juli 1776[3] Marie Elisabeth („Liserl“) (* 24. Oktober 1753; † 4. November 1781)[4], die Tochter des (gleichfalls aus Tirol gebürtigen) Salzburger Handelsherrn Sigmund Haffner der Ältere (* 1699; † 1772) und der Maria Eleonora Apollonia geborene Metzger († 1764). Aus diesem Anlass komponierte Wolfgang Amadé Mozart seine Serenade Nr. 7, KV 250, die am Vorabend der Hochzeit aufgeführt wurde.

Aus ihrem Erbe wurde in Salzburg eine Handelsgerechtsame (Gewerbe-Erlaubnis) für den Seiden- und Tuchhandel erworben, die es Franz Xaver Späth ermöglichte, am 18. Dezember 1776 den Salzburger Bürgereid leisten. 1777 kaufte er das Landgut des Hofkammerdirektors Franz Anton von Aman in der Riedenburg (heute Neutorstraße 36).

Nach dem frühen Tod seiner Ehefrau heiratete er am 20. August 1782[5] in zweiter Ehe Susanna (* 1755; † 1821), die Tochter des Salzburger Bürgermeisters Johann Peter Metzger, die ihm sieben Kinder schenkte:

1801 kaufte er um 12.000 fl das Salzburger Handelshaus am Residenzplatz 3.

Nach seinem Tod wurde das Unternehmen, dessen Standorte am Waagplatz und vor dem Sigmundstor waren, - da sein Sohn Franz Xaver junior die Großjährigkeit noch nicht erreicht hatte - von dem Geschäftsführer Sell geleitet.

Quelle

  • Quellen laut Artikel "Späth"

Einzelnachweise