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Maria Springle

Maria Springle (* 14. März 1922 in Rauris; † 15. Jänner 2015 in Salzburg) war eine Salzburger Politikerin der SPÖ.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Maria Springle besuchte acht Klassen Volksschule in Rauris sowie zwei Jahre Mädchenfortbildungsschule in Rauris und machte eine kaufmännische Lehre.

In der NS-Zeit absolvierte sie 1938 ein Pflichtjahr in Thüringen, von 1943 bis 1945 war sie Luftnachrichtenhelferin in Freimann bei München, Augsburg und Lend.

1948 übersiedelte sie in die Stadt Salzburg, wo sie als Hausfrau tätig war. 1955 wurde sie in der Salzburger Volkshilfe aktiv und trat am 18. Februar 1959 der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) bei.[1]

Sie wurde Mitglied der SPÖ, für die sie 1962 in den Salzburger Gemeinderat gewählt wurde. Bis 1969 engagierte sie sich als Mitglied des Gemeinderates der Stadt Salzburg besonders im Bereich der Wohlfahrt.

In der SPÖ war sie von 1964 bis 1984 auch Mitglied des Landesparteivorstandes, von 1970 bis 1984 Mitglied des Landesparteipräsidiums und von 1966 bis 1978 stellvertretende Landesparteivorsitzende. Von 1963 bis 1984 war sie Mitglied des Landesfrauenkomitees, von 1966 bis 1982 Landesvorsitzende der SPÖ-Frauenorganisation. Im Jahr 1978 gründete sie gemeinsam mit Annemarie Reitsamer, die damals SPÖ-Landesfrauensekretärin war, den Heimhilfedienst.

Von 1969 bis 1984 war sie Abgeordnete zum Salzburger Landtag; bis 1980 war sie die einzige Frau der sozialistischen Fraktion.

Von 1968 bis 1980 war sie Landesobmann-Stellvertreterin der Kinderfreunde Salzburg. Von 1977 bis 1985 gehörte sie dem Präsidium der Salzburger Volkshilfe an.

Ehrungen

Quellen

Einzelnachweise