Naturfreundehaus Kolm-Saigurn

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Das Naturfreundehaus in Kolm-Saigurn.
Links unten das Naturfreundehaus Kolm-Saigurn und rechts Hohe Sonnblick.
Die Kneippanlage beim Naturfreundehaus.
Links unten das Waschhaus Kolm-Saigurn (heute Naturfreundehaus), unmittelbar dahinter die Zimmererhütte, rechts weiter oben der Gasthof Hoher Tauernhof und am oberen Bildrand, der Spitz, das ist der Sonnblickgipfel; historische Ansichtskarte.

Das Naturfreundehaus Kolm-Saigurn ist ein Schutzhaus der Naturfreunde Österreich. Es befindet sich auf 1 598 m ü. A. am südlichen Ende des Raurisertals im Hüttwinkltal im Nationalpark Hohe Tauern. Aktuell nennt es sich Sonnblickbasis.

Geschichte

Das Haus stammt aus dem Jahr 1786 und war Sitz der Bergwerksleitung. 1837 scheint es als "Waschhaus" auf Grundrisszeichnungen auf.[1] In einem Schätgutachten aus dem Jahr 1906 wird das Kolmhaus als Wohnhaus angeführt.[2]

Durch die Einstellung des Bergbaues gingen das Haus und die umliegenden Gehöfte dem Verfalle entgegen, ebenso der Neubau auf zirka 2 000 Meter ü. A. und das Knappenhaus an der Moräne auf 2 200 Meter ü. A. Mit dem Ankauf dieser Objekte ging ein großer Teil (zwölf Hektar) des Sonnblickgebietes in den Besitz der Naturfreunde über. Das Naturfreundehaus wurde am 21. August 1927 eröffnet und hatte damals 24 Zimmer mit 60 Betten, 30 Matratzen, ein Badezimmer und Wasserleitung. Da Haus war bereits damals ganzjährig bewirtschaftet. Das noch 400 Meter höher gelegene Schutzhaus Neubau wurde 1928 für touristische Nutzung ausgebaut.

Beim Bezirksgericht in Taxenbach gelangt am 2. Februar 1938 das „Bergfreunde"-Haus mit Schutzhaus Neubau (Schätzwert 34.900 Schilling), Wert der vollständigen Schutzhauseinrichtung für 70 Betten 3700 Schilling, zur gerichtlichen Versteigerung.[3]

Heute hat das Haus 36 Betten.

Neben dem Haus gibt es die Kapelle beim Naturfreundehaus in Kolm-Saigurn sowie eine Kneippanlage.

Erreichbarkeit

Übergänge

Touren

Bilder

 Naturfreundehaus Kolm-Saigurn – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. Fritz Gruber: Das Raurisertal, Seite 202f
  2. Gruber in "Das Raurisertal", S. 204
  3. ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 3. Februar 1938, Seite 6