Pfarre Plainfeld

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Pfarre Plainfeld dient der seelsorglichen Betreuung der Katholiken der Flachgauer Gemeinde Plainfeld.

Der Kampf um das Vikariat Plainfeld

Im 18. Jahrhundert gehörte Plainfeld zur Pfarre Seekirchen, die Bewohner mussten entweder die Mutterkirche in Seekirchen oder die Filialkirche in Eugendorf besuchen, wenn sie in den Gottesdienst gehen wollten. 1762 bat man erstmals darum, der Seekirchner Stiftspropst Wolfgang Karl Graf Überacker möge doch in der Winterszeit manchmal Messen direkt in Plainfeld halten. Das Ansinnen wurde ebenso abgelehnt wie der Vorstoß 1788, eine eigene Vikariatskirche bauen zu wollen.

Die Legende behauptet, der Plainfelder Wirt Martin Seywaldstätter sei auf dem Weg in die Christmette dann eines Tages in einen fürchterlichen Schneesturm geraten und hätte versprochen, falls er es überleben würde, in Plainfeld eine Kirche zu errichten. Sein Epitaph ist an der Westwand, auf dem linken Stiegenaufgang zur Orgelempore, angebracht und trägt die Inschrift: Ruhe sanft in Gottes Frieden, du wohlthätiger Erbauer des Vicariats, Gotteshauses in Pleinfeld: Martin Seÿwaldstätter, Wirth allda, ist geboren den 10ten November 1748, hat erbaut im Jahre 1799, ist gestorben den 13ten Junÿ 1830.

Gegen den Widerstand der Vikare von Eugendorf und Koppl, die vor allem um die Gelder aus den Begräbnis- und Trauungsrechten bangten, gab ein positives Gutachten des Landrichters Johann Adam Lang am 13. Juni 1798 dann den Ausschlag, dass Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo am 28. November 1798 die Bewilligung zur Errichtung eines eigenen Vikariats in Plainfeld erteilte.

Am 23. Dezember 1799 trat mit Johann Vogl der erste Vikar seinen Dienst an.

Pfarrer

Hauptartikel Pfarrer von Plainfeld

Quelle