Die Zukunft des Winters in Salzburg

Die Zukunft des Winters in Salzburg

Wohin entwickelt sich der Wintertourismus in Salzburg? Sind Pistenkilometer das Wichtigste in einem Skigebiet? Und wie findet man den Weg zwischen Massentourismus und Qualitätsanspruch? Die SN suchen Antworten auf aktuelle Fragen.

Salzburg ist ein Paradies für Wintersportler: Skifahren, Tourengehen, Snowboarden, Langlaufen, Rodeln oder Eislaufen. Seit Jahren aber ist der Start in den Skiwinter ohne mechanische Beschneiung nicht denkbar. Jedes Jahr investieren die heimischen Seilbahnbetriebe 100 Millionen Euro in Schneekanonen, Speicherteiche und Lifte. Ist das genug?

Zugleich geht nur mehr jeder vierte Österreicher regelmäßig Skifahren. Andererseits sagen 70 Prozent der Bevölkerung, dass Skifahren der Nationalsport schlechthin ist. Wie reimt sich das?

Wie lockt man die Jugend wieder zurück in den Schnee?

Die Touristen träumen von der Einsamkeit, finden in den Skigebieten aber die Masse. Wird mit dem Reflex nach Mehr der Ast abgesägt, auf dem die Branche sitzt?

Aufgerufen am 22.08.2019 um 02:46 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/der-winter-in-salzburg-skifahren-snowboard-langlaufen-rodeln-eislaufen-skigebiete-20812738

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Der positive Gesundheitseffekt ist wissenschaftlich belegt:

Immer mehr Pistengeher kommen auf Touren. Der Boom sorgt bei den Seilbahnen für Diskussionen. Die Lösung liegt in einem friedlichen Miteinander von Tourengehern, Skifahrern und Liftbetreibern. Ohne Regeln geht es freilich nicht.

Weniger Kante, weniger Kraft und Tempo, dafür mehr Genuss und Ästhetik auf den Pisten: Die Skischulen propagieren das Schön-Skifahren und wollen so auch Wiedereinsteiger gewinnen.

Lange Wartezeiten an der Skiliftkassa nerven. Doch es gibt gute Nachrichten: Das Frieren vor der Talstation hat bald ein Ende.

"Ski to go", "pay per use" und virtueller One-Stop-Shop: Wie neue technische Lösungen das Skifahren revolutionieren.

Zwei schmalen Brettern Vertrauen schenken - gar nicht so leicht für einen Nichtskifahrer. Drei Tage hatte ich Zeit, um Skifahren zu lernen. Ein wackeliges Unterfangen.

Seit mehr als zehn Jahren bemüht sich das Netzwerk Winter, dem Skifahren als Breitensport beim Nachwuchs wieder höheren Stellenwert zu verschaffen. Die Bedingungen für die Begleitlehrer bei Skikursen sind ein zentrales Thema.

Nein, hier geht's nicht um den steirischen Brauch. Im Gegenteil. Hier ist von einer frischen, saftigen, steirischen Überraschung die Rede. Grazer Forscher wollen nämlich eine positive Wirkung von Kunstschnee auf das Klima nachgewiesen haben.

Weil Schnee zum kostbaren Gut wird, gehen die Seilbahner sorgsam mit ihm um

Starke Marken bringen nur dann mehr Umsatz, wenn sie funktionieren...

Der neu gegründete Verein VitAlpin sieht sich als Sprachrohr der Bevölkerung in den touristischen Bergregionen und als Gegenpart der Umweltorganisationen. Obmann Hannes Parth im SN-Interview.

Seilbahnensprecher Ferdinand Eder spricht im SN-Interview über den frühen Saisonstart, die Ausbildung von Fachkräften und die Preise für Skikarten.

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