Ein Biobauer vertritt die Grünen im EU-Parlament

Ulrike Lunaceks Nachfolger im EU-Parlament ist erdverbunden und hat einen Plan für die Zukunft der Agrarförderung.

Autorenbild
SN-Redakteurin Monika Graf im Gespräch mit Thomas Waitz. SN/mg
SN-Redakteurin Monika Graf im Gespräch mit Thomas Waitz.

Den Nachteil von Grenzen innerhalb Europas kennt Thomas Waitz aus eigener Erfahrung. Denn der Hof des Biobauern, Imkers und Forstwirts, der seit 10. November anstelle von Ulrike Lunacek für die Grünen im Europaparlament sitzt, liegt zum Teil in der Südsteiermark und zum Teil in Slowenien. Bis zur EU-Osterweiterung 2004 brauchte er für Heu von seinem slowenischen Grund eine spezielle Einfuhrgenehmigung. Irgendwann überlegte damals ein spitzfindiger Beamter, wie jenes Gras juristisch zu beurteilen sei, das die Schafe und Pferde "drüben" fraßen und am Abend im Bauch in die EU importierten. Die Frage sei aber zum Glück rasch ad acta gelegt worden, erinnert sich der Neo-Abgeordnete beim SN-Frühstück im Karsmakers, einem beliebten Café nahe dem Europaparlament.

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 17.12.2018 um 04:41 auf https://www.sn.at/kolumne/fruehstueck-in-bruessel/ein-biobauer-vertritt-die-gruenen-im-eu-parlament-22972468