Eine gelernte Zentralbankerin wacht für Österreich in Brüssel

Warum der direkte Draht zwischen EU-Institutionen und Oesterreichischer Nationalbank wichtig ist, erläutert Isabella Lindner.

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Isabella Lindner macht ihre Termine lieber in ihrem Büro an der Avenue de Cortenbergh, einer der Hauptverkehrsadern im EU-Viertel, als in irgendeinem Café. Das ist kein Wunder, denn es ist groß und hell und bietet auf der einen Seite einen schönen Blick auf die alten, hohen Bäume im Jubelpark und die Moschee, die dahinter steht. Die Repräsentantin der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel schaut aber lieber aus dem anderen Fenster. Es geht in eine Seitengasse mit den typischen kleinen Häusern der EU-Hauptstadt. Sie gehören genauso wie drei Bürogebäude, in denen unter anderem Österreichs EU-Botschaft und die bilaterale Botschaft untergebracht sind, alle ihrer Arbeitgeberin. Die Nationalbank hat die Immobilien großteils schon vor dem EU-Beitritt gekauft - als Anlage. Ein gutes Investment, der Wert hat sich mehr als verdoppelt.

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