Liebeskummer

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ICH bin romantisch veranlagt. Bei "Dirty Dancing" könnte ich textsicher und sofort die weibliche wie die männliche Hauptrolle übernehmen. Whitney Houstons Stimme dringt in
Sekundenschnelle durch meine Gänsehaut, sucht sich den Weg durch weitere Zellschichten und schwups, tanzt Whitney auf meiner Tränendrüse herum, dass jedes Zwiebelschälen ein Klacks ist dagegen. Es gibt sogar Menschen in meinem näheren Umkreis, die im Kino bei neuralgischen Szenen lieber mein Gesicht beobachten als die Leinwand. Da spiele sich mehr ab. Es sei lustiger. Was soll's. Ich bin eben gefühlsstark. Kitschig? Kenn ich nicht.

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