Das Knie spielte mit und das Wetter verrückt

Anna Veith hat am Semmering bei ihrer Rückkehr in den Skiweltcupzirkus das volle Programm serviert bekommen - und genossen.

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Im Skizirkus Christian Mortsch
Anna Veith hat den ersten Härtetest bestanden. SN/GEPA pictures
Anna Veith hat den ersten Härtetest bestanden.

Plusgrade und Regen am Montag, orkanartige Sturmböen bis zu 150 km/h am Dienstag und totaler Wintereinbruch mit 25 Zentimeter Neuschnee am Mittwoch - Anna Veith bekam am Semmering bei ihrem Comeback das komplette Witterung präsentiert, die der Skiweltcupzirkus zu bieten hat. Bedingungen, die am Mittwoch für die Salzburgerin doppelt schwierig zu meistern waren. "Wäre das mein zehntes Saisonrennen gewesen, hätte ich mir sicher weniger dabei gedacht. Umso wichtiger war die Erfahrung. Noch bin ich körperlich weit weg von dem, was mein Kopf eigentlich will. Es ist noch viel Luft nach oben", sagte Veith nach Platz 25 und 2,68 Sekunden Rückstand. Viel Luft, die freilich nach oben hin auch dünner wird. Die Wichtigste Erkenntnis aus drei Läufen sei, dass das Knie mitspiele. "Ich bin zwar nicht immer schmerzfrei, aber das ist alles im Rahmen."

Auch abgesehen vom Sportlichen fühle sich die Rückkehr in den Rennalltag richtig an. Sie habe die große Aufmerksamkeit von allen Seiten genossen. Und wie geht es nun weiter? "Körperlich und auf Ski hart arbeiten." Der nächste Renneinsatz ist am 7. Jänner beim Riesentorlauf in Marburg geplant. Auch die Speedbewerbe in Zauchensee sind ein Thema.

Aufgerufen am 20.09.2018 um 04:40 auf https://www.sn.at/kolumne/im-skizirkus/das-knie-spielte-mit-und-das-wetter-verrueckt-573952

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