Nein, WhatsApp wird nicht kostenpflichtig

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Klick-Fit | Computer und Smartphone Ralf Hillebrand
Nein, WhatsApp wird nicht kostenpflichtig SN/dpa/Armin Weigel
Kettenbriefe verunsichern die WhatsApp-Gemeinde.

Der Anruf eines Kollegen: "Hast du schon gehört? Nutzer müssen jetzt für WhatsApp zahlen. Und wenn man die entsprechende Information nicht seinen Kontakten weiterleitet, wird der Account sogar gelöscht." Die Nachricht hat der Kollege von seiner Tochter. Und die hat diese wiederum per WhatsApp-Kettenbrief erhalten.

Solche Kettenbriefe kursieren derzeit mannigfach auf WhatsApp. Doch man kann die geneigten Nutzer des weltweit beliebtesten Kurznachrichtendienstes beruhigen: Die Briefe sind völliger Blödsinn. WhatsApp wurde erst zu Jahresbeginn 2016 für alle Nutzer aller Betriebssysteme kostenlos. Und daran wird sich laut der Unternehmensmutter Facebook in naher Zukunft nichts ändern. Sollte WhatsApp dennoch irgendwann seine Gebühren erhöhen, wird das der Messenger garantiert nicht per Rundschreiben kundtun. Dass der eigene Account gelöscht wird, wenn man die Nachricht nicht weiterleitet, ist freilich auch komplett erfunden. Und der in der Nachricht erwähnte WhatsApp-Geschäftsführer Jim Balsamico existiert ebensowenig.

Wer einen solchen Kettenbrief erhält, sollte ihn schlichtweg löschen. Und dem Absender mitteilen, dass er sich das Weiterleiten sparen kann.

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