So sollten Eltern Spiele für Kinder wählen

Einige Grundregeln helfen, den Nachwuchs vor falschen Spielen zu schützen.

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Klickfit Ralf Hillebrand
Beileibe nicht jedes Spiel ist kindgerecht. SN/AP
Beileibe nicht jedes Spiel ist kindgerecht.

In Köln geht dieser Tage eine der weltgrößten Spielemessen über die Bühne: Die Gamescom lockt Hunderttausende Fans an, darunter viele Jugendliche und Kinder. Doch welche Spiele sind überhaupt für Kinder geeignet? "Schau hin", der Medienratgeber des deutschen Familienministeriums, hat um die Gamescom die wichtigsten Tipps für Eltern zusammengefasst.

Zum einen bieten Tablets und Smartphones Jugendschutzeinstellungen, die aktiviert gehören. Zum anderen ist die Altersangabe immer noch ein guter Hinweis. Doch die Eltern sollten auf weitere Kriterien achten: Sind etwa sogenannte In-App-Käufe möglich, also Beträge, mit denen zusätzliche Levels freigeschaltet werden? "Schau hin" rät davon ab, jüngeren Kindern Zugang zu solchen Spielen zu gewähren. Erst mit mehr Spielerfahrung sollten solche Games eine Option werden - und ein festes Budget für die Käufe festgelegt werden.

Parallel raten die Experten zu Mediennutzungsverträgen, die regeln, wie lange gezockt wird. Vorlagen findet man auf mediennutzungsvertrag.de. Vorsicht ist ebenso bei Spielen mit gekoppelten Chats geboten. Dort ist schier alles erlaubt - auch Mobbing. Und über allem steht das Interesse: Eltern sollten sich die Spiele zeigen lassen. Vor allem, um die Probleme ihrer Kinder nachvollziehen zu können.

Aufgerufen am 22.09.2018 um 05:27 auf https://www.sn.at/kolumne/klick-fit/so-sollten-eltern-spiele-fuer-kinder-waehlen-39152215

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