Was mit unserem Fingerabdruck passiert

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Klickfit Ralf Hillebrand
Das Smartphone per Fingerabdruck zu entsperren, wird immer beliebter. SN/AP
Das Smartphone per Fingerabdruck zu entsperren, wird immer beliebter.

Es ist simpel, praktisch und spart Zeit: Nach gleich drei aktuellen Studien setzen immer mehr Smartphone-Nutzer auf biometrische Daten, wenn es darum geht, ihr Gerät zu entsperren. Besonders beliebt ist der Fingerabdruck. Einfach kurz auf Front- oder Rückseite des Smartphones getippt, schon ist das Gerät freigegeben. Doch ein Leser stellte den SN vor wenigen Tagen die berechtigte Frage: Was passiert eigentlich mit den biometrischen Daten? Wandern diese in irgendeine Datenwolke - oder werden sie nur lokal gespeichert?

Die Antwort ist simpel: Alle großen Hersteller versichern, dass die Informationen einzig lokal gespeichert werden. Bei Apple wird der Fingerabdruck auf dem Gerätechip abgelegt. Bei Android-Geräten, also etwa Samsung- oder Huawei-Handys, dürfen die Daten nach Google-Vorgabe ebenfalls nur auf dem Gerät gespeichert werden.

Ob sich auch jeder Hersteller strikt an die Vorgaben hält, kann nur schwer nachvollzogen werden. Auf SN-Anfrage erklärt zumindest Branchenführer Samsung, keine biometrischen Daten zu sammeln. Diese würden "nur auf Geräteebene" gespeichert und dort von Samsungs Sicherheitslösung Knox abgesichert. Biometrische Daten würden auch "unter keinen Umständen" mit Dritten geteilt.


Aufgerufen am 20.09.2018 um 06:04 auf https://www.sn.at/kolumne/klick-fit/was-mit-unserem-fingerabdruck-passiert-24862834

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