Wie Facebook weniger Daten abgraben kann

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Klickfit Ralf Hillebrand
Wie Facebook weniger Daten abgraben kann SN/APA (GETTY IMAGES NORTH AMERICA)
WhatsApp gibt Daten an Facebook weiter.

Der Aufschrei von Datenschützern war groß. Vergangene Woche gab Facebook bekannt, dass man nun Daten der Konzerntochter WhatsApp abgräbt. Und das obwohl Faceook stets betont hatte, die Nutzerdaten beider Dienste nicht zusammenzulegen. Doch für datenbewusste WhatsApp-Nutzer gibt es zumindest ein kleines Hintertürchen. Dem Infomationsaustausch kann man zwar per se keinen Riegel vorschieben. Man kann aber verhindern, dass die Daten für kommerzielle Zwecke genutzt werden, etwa für personalisierte Werbung.

Der wohl einfachste Weg: Sobald man von WhatsApp in einem eigenen Fenster über die neuen Datenauflagen informiert wird, klickt man rechts unten auf den Pfeil. Anschließend kann man das Häckchen, das die Datenweitergabe regelt, entfernen.

Sollte man die Zustimmung bereits gegeben haben, kann man den Schritt innerhalb von 30 Tagen zurücknehmen. Dafür muss in der App der Bereich "Einstellungen" geöffnet werden. Bei Android-Handys klickt man dafür rechts oben auf das Drei-Punkte-Menü, bei iPhones unten rechts auf "Einstellungen". Dort wählt man den Unterbereich "Account" aus und entfernt schließlich das Häckchen vor "Meine Account-Info teilen".

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